Demenzbetreuung | CARE FOR YOU – Pflege für dich GmbH
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Demenzbetreuung – mit Geduld und Verstand

Speziell geschulte Betreuungskräfte unterstützen Menschen mit Demenz – und entlasten Angehörige. Finanziert über den Entlastungsbetrag (§ 45b SGB XI, 131 € / Monat), auch ohne Pflegegrad möglich.

Was ist das?

Demenz verändert das ganze Leben – auch für Angehörige

Eine Demenz-Diagnose ist ein Einschnitt. Sie betrifft nicht nur die erkrankte Person – auch Ehepartner, Kinder und Enkel sind plötzlich gefordert: emotional, organisatorisch, oft auch finanziell. Wir helfen, diese Last zu teilen.

Unsere Betreuungskräfte sind speziell für die Begleitung von Menschen mit Demenz qualifiziert (nach § 53b SGB XI / § 45a SGB XI). Sie wissen, wie sie auf Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit, Tag-Nacht-Umkehr oder Aggressionen reagieren. Mit Geduld, klarer Sprache und kreativen Aktivierungs-Methoden, die zum jeweiligen Stadium passen.

Das Beste daran: Die Pflegekasse finanziert die Betreuung in vielen Fällen vollständig – über den Entlastungsbetrag von 131 € pro Monat (§ 45b SGB XI). Wir kümmern uns um den Antrag und die Abrechnung mit der Kasse.

Demenzbetreuung – einfühlsame Begleitung im Alltag
131 € / Monat Entlastungsbetrag der Pflegekasse
§ 45b SGB XI Auch ohne Pflegegrad nutzbar
Geschult Mit Demenz-Qualifizierung
Flexibel Stunden- oder tageweise buchbar
Für jede Situation

Wir begleiten durch alle Stadien

Demenz verläuft individuell – und jede Phase stellt andere Herausforderungen. Unsere Betreuung passt sich dem aktuellen Bedarf an, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Frühes Stadium

Erste Vergesslichkeit, leichte Orientierungsprobleme – wir helfen mit Strukturierung des Tages, Gedächtnistraining und behutsamer Begleitung, damit Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten bleibt.

Mittleres Stadium

Tag-Nacht-Umkehr, Weglauf-Gefahr, zunehmende Unsicherheit – wir sorgen für sichere Wohnumgebung, klare Tagesabläufe und übernehmen erste pflegerische Aufgaben.

Fortgeschrittenes Stadium

Volle Pflege wird nötig – wir übernehmen Grund- und Behandlungspflege, Mobilisation, Ernährungshilfe und kombinieren das mit kontinuierlicher Betreuung.

Aktivierung & Tagesstruktur

Vorlesen, Singen, Erinnerungsspiele, alte Fotos anschauen, Lieblingsmusik aus früher – aktivieren heißt: das Gehirn fordern, ohne zu überfordern.

Entlastung Angehöriger

Pflegende Angehörige brauchen Pausen – sonst brennen sie aus. Wir übernehmen Stunden, halbe Tage oder ganze Tage, damit Sie wieder zu Atem kommen.

Krisenbegleitung

Aggressionen, Ängste, Trauer, Verweigerung – das gehört zur Demenz dazu. Unser Team kennt diese Situationen und reagiert ruhig, validierend und sicher.

Was wir leisten

Aktivierung, Alltag und Sicherheit

Unsere Demenzbetreuung ist mehr als nur „auf jemanden aufpassen". Wir aktivieren, strukturieren und entlasten – ganz nach individuellem Bedarf.

Aktivierung & Begleitung

  • Biografie-Arbeit: alte Fotos, Lieblingslieder, vertraute Geschichten
  • Gedächtnistraining (an das Stadium angepasst, nicht überfordernd)
  • Musik, Singen, Vorlesen, Reime, Tiergeschichten
  • Spaziergänge in vertrauter Umgebung
  • Kreatives: einfache Bastel- oder Mal-Aktivitäten
  • Bewegungs- und Tanzangebote (Sitztanz)
  • Tier-, Garten- und Sinnesarbeit
  • Reminiscence Therapy & Validation nach Naomi Feil

Alltag & Sicherheit

  • Strukturierter Tagesablauf mit festen Ritualen
  • Hilfe bei Mahlzeiten, Anregung zum Essen und Trinken
  • Sicherheit im Haus: Sturzprävention, Türsicherung, Wegläufer-Schutz
  • Begleitung zu Arztterminen, Apotheke, Friseur
  • Erinnerung an Medikamenten-Einnahme
  • Hilfe beim An- und Auskleiden, ggf. Körperpflege
  • Beratung der Angehörigen zum Umgang mit der Krankheit
  • Vermittlung an spezialisierte Ärzte oder Selbsthilfegruppen
Kostenübernahme

Wer zahlt die Demenzbetreuung?

In den meisten Fällen übernimmt die Pflegekasse die Kosten ganz oder zu großen Teilen. Wir helfen bei Antrag und Abrechnung.

§ 45b SGB XI – Entlastungsbetrag 131 € pro Monat von der Pflegekasse. Speziell für Betreuung und Entlastung pflegender Angehöriger gedacht. Auch ohne Pflegegrad nutzbar, wenn eine Beeinträchtigung der Alltagskompetenz festgestellt wurde.
Mit Pflegegrad 2 oder höher Zusätzlich zur 131 € können die Pflegesachleistungen genutzt werden (Pflegegrad 2: 796 € / Monat, Pflegegrad 5: 2.299 € / Monat) – ein Teil davon kann für Demenzbetreuung verwendet werden.
Verhinderungspflege ergänzen Wenn Angehörige eine längere Auszeit brauchen, übernimmt die Verhinderungspflege bis 1.685 € pro Jahr zusätzlich. Beide Töpfe lassen sich kombinieren und teilweise umwidmen.
Wir machen den Antrag Pflegegrad-Antrag, Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD), Abrechnung mit der Pflegekasse – wir begleiten Sie bei jedem Schritt und nehmen Ihnen die Bürokratie ab.
Wie es weitergeht

In 4 Schritten zur Demenzbetreuung

Kein Drama, keine bürokratischen Hürden – wir machen es Ihnen so einfach wie möglich.

1

Erstgespräch

Anruf oder Formular-Anfrage. Wir hören zu, fragen nach, klären die ersten wichtigsten Punkte – ohne Druck.

2

Hausbesuch & Einschätzung

Wir kommen vorbei, lernen die Person mit Demenz und Sie kennen. Schauen das Zuhause an, klären Bedarfe.

3

Betreuungsplan & Antrag

Wir erstellen einen Betreuungsplan, stellen ggf. den Antrag bei der Pflegekasse und klären die Finanzierung.

4

Start mit fester Bezugsperson

Eine vertraute Hauptbezugsperson begleitet kontinuierlich – wichtig bei Demenz, denn Beziehung gibt Sicherheit.

Häufige Fragen

Was Angehörige uns am häufigsten fragen

Was kostet die Demenzbetreuung – und müssen wir alles selbst zahlen?

In den meisten Fällen nichts oder nur wenig. Die Pflegekasse zahlt monatlich 131 € (§ 45b SGB XI – Entlastungsbetrag) speziell für Betreuung und Entlastung. Dieser Betrag steht jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 zu – oder bei festgestellter Beeinträchtigung der Alltagskompetenz auch ohne Pflegegrad.

Bei Pflegegrad 2 oder höher kommen die Pflegesachleistungen hinzu (796 € bis 2.299 € pro Monat). Wir berechnen mit Ihnen, was die Kasse trägt und ob ein kleiner Eigenanteil bleibt – meistens nicht.

Brauchen wir einen Pflegegrad, um den Service zu nutzen?

Nein, nicht zwingend. Den 131 € Entlastungsbetrag erhält bereits, wer eine „Beeinträchtigung der Alltagskompetenz" hat – das wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MD) festgestellt. Bei einer Demenz-Diagnose ist das in den meisten Fällen unkompliziert.

Falls noch kein Pflegegrad beantragt ist – wir unterstützen Sie dabei. Das ist oft der erste Schritt, um die volle Finanzierung freizuschalten.

Was, wenn meine Mama / mein Papa die Pflegekräfte nicht akzeptiert?

Das ist eine berechtigte Sorge – und passiert anfangs oft. Demenz macht misstrauisch, neue Gesichter verwirren. Unsere Strategie:

1. Kennenlern-Besuch in Anwesenheit der Angehörigen, damit die Pflegekraft als „dazugehörig" erlebt wird. 2. Wir bleiben dieselbe Person – Routine und Beziehung sind bei Demenz alles. 3. Wir hören zu, was funktioniert – manchmal sind es Kleinigkeiten (Lieblingstee, Musik, ein Spitzname), die den Zugang öffnen.

In seltenen Fällen, in denen die Chemie nicht passt, wechseln wir die Person – ohne Diskussion.

Wer kommt zu uns? Wechseln die Betreuungspersonen oft?

Wir arbeiten ausdrücklich mit fester Bezugspflege: 1–2 Hauptbetreuungskräfte pro Klient:in, die regelmäßig kommen. Routine und vertraute Gesichter sind bei Demenz medizinisch wirksam – sie reduzieren Unruhe und Angst.

Im Krankheits- oder Urlaubsfall kommt jemand aus dem festen Team – nicht ständig wechselnde Aushilfen.

Können wir die Betreuung jederzeit anpassen?

Ja. Demenz verläuft schubweise – mal braucht es mehr Hilfe, mal weniger. Wir passen den Betreuungsumfang flexibel an, oft schon kurzfristig.

Falls Sie kündigen müssen oder die Betreuung pausieren wollen (z.B. bei Klinikaufenthalt) – kein Problem, keine starren Bindungen.

Was unterscheidet euch von anderen Pflegediensten?

Drei Dinge: 1. Spezialisierung – unsere Betreuungskräfte sind speziell für Demenz qualifiziert (nicht nur „nebenbei"). 2. Feste Bezugspflege – nicht ständig wechselndes Personal. 3. Familiäre Struktur – Sie sprechen direkt mit unserer Pflegedienstleitung, kein anonymer Großbetrieb.

Außerdem: Wir bieten alles aus einer Hand – wenn aus Demenzbetreuung später volle Pflege wird, müssen Sie nicht den Pflegedienst wechseln.

Demenzbetreuung – kostenfrei beraten lassen

Sie sind unsicher, was Sie brauchen oder ob die Pflegekasse zahlt? Wir hören zu, beraten ehrlich – und nehmen Ihnen den ersten Schritt ab.