Außerklinische Intensivpflege | CARE FOR YOU – Pflege für dich GmbH
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★ Spezialisiert · Heidenheim a. d. Brenz

Außerklinische Intensivpflege

1:1-Betreuung mit Beatmung, Tracheostoma-Versorgung und kontinuierlichem Monitoring – in den eigenen vier Wänden. Examinierte Intensivpflegefachkräfte, vollständige Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.

Was ist das?

Wenn Intensivpflege zu Hause möglich ist

Außerklinische Intensivpflege ist die nahtlose Fortführung der Intensivstation – aber in vertrauter Umgebung. Statt Klinikalltag, fremden Pflegekräften und ständig wechselnden Schichten betreuen wir Sie oder Ihre:n Angehörige:n durchgehend 1:1 zu Hause.

Unsere examinierten Intensivpflegekräfte mit Beatmungsschein übernehmen die komplette Versorgung: Beatmung, Tracheostoma-Pflege, Absaugen, Medikamentengabe, Vitalzeichen-Monitoring. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche — je nach ärztlicher Verordnung.

Die Krankenkasse übernimmt in der Regel die vollen Kosten nach § 37c SGB V. Wir begleiten Sie von der ersten Anfrage über die Antragstellung bis zur reibungslosen Versorgung im Alltag.

Beatmungspflege – fachgerechte Versorgung mit Sauerstoffmaske
24/7 Durchgehende Versorgung – Tag und Nacht
1:1 Eine Pflegekraft, ein:e Klient:in
§ 37c SGB V Krankenkasse zahlt – in der Regel zu 100 %
Examiniert Mit Beatmungsschein & Erfahrung
Für wen geeignet

Wann ist Außerklinische Intensivpflege sinnvoll?

Immer dann, wenn medizinisch ein hoher Versorgungsaufwand besteht – aber Klinik nicht die beste Lösung ist. Diese Indikationen kommen häufig vor:

Beatmungspflicht

Klient:innen, die invasiv (mit Tracheostoma) oder nicht-invasiv (Maske, NIV) beatmet werden müssen – auch bei Wechsel zwischen Tag- und Nachtbeatmung.

Neurologische Erkrankungen

ALS, hoher Querschnitt, Locked-In-Syndrom, Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium – wo Atmung und Mobilität medizinisch überwacht werden müssen.

Nach Klinikaufenthalt

Wenn die Entlassung aus dem Krankenhaus oder der Reha bevorsteht, aber die Versorgung zu Hause weiter intensive Begleitung braucht — z.B. nach Schlaganfall oder Polytrauma.

Kinder & Jugendliche

Auch junge Klient:innen mit chronischer Beatmungspflicht oder schweren neurologischen Erkrankungen versorgen wir – ausdrücklich auch als Kinderintensivpflege.

Lebenslimitierende Krankheiten

Palliative Intensivpflege für Menschen mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen oder Organversagen, die zu Hause sterben möchten – würdevoll und schmerzfrei.

Selbstbestimmt zu Hause

Wer die Wahl hat zwischen Klinik und Zuhause, wählt fast immer Zuhause. Wir machen das möglich – auch bei höchstem medizinischen Bedarf.

Was wir leisten

Konkret – das gehört zu unserer Versorgung

Wir übernehmen die komplette medizinische und pflegerische Versorgung. Hier ein Überblick:

Medizinische Versorgung

  • Invasive & nicht-invasive Beatmung (CPAP, BiPAP, Heimrespirator)
  • Tracheostoma-Pflege, Kanülenwechsel
  • Endotracheales und nasales Absaugen
  • Sauerstoff- und Inhalationstherapie
  • Wundversorgung, Verbandwechsel
  • Medikamentengabe (oral, subkutan, intravenös)
  • PEG- & PEJ-Sonden-Ernährung
  • Vitalzeichen-Monitoring (SpO₂, Atemfrequenz, Puls)

Pflegerische Versorgung

  • Grundpflege (Körperpflege, Anziehen, Toilette)
  • Lagerung & Mobilisation (Dekubitus-Prophylaxe)
  • Ernährungshilfe, ggf. Sondennahrung
  • Kontrakturen- und Pneumonie-Prophylaxe
  • Dokumentation nach Pflegestandards
  • Kommunikation mit Ärzt:innen & Sanitätshaus
  • Anleitung & Beratung der Angehörigen
  • Notfall-Bereitschaft mit Reanimations-Erfahrung
Kostenübernahme

Wer zahlt was — klar erklärt

Außerklinische Intensivpflege ist in der Regel vollständig krankenkassenfinanziert. Wir kennen die Prozesse und helfen bei der Antragstellung.

§ 37c SGB V – Krankenkasse Übernimmt die kompletten Kosten der Außerklinischen Intensivpflege bei medizinischer Notwendigkeit. Voraussetzung: ärztliche Verordnung (Muster 12) und Genehmigung durch die Krankenkasse / den Medizinischen Dienst (MD).
Eigenanteil In der Regel kein Eigenanteil. Nur der allgemeine Krankenkassen-Zuzahlungsbeitrag (10 € pro Tag, max. 28 Tage / Jahr) gemäß § 39 SGB V kann anfallen — bei chronisch Kranken oft entfällt auch dieser.
Pflegekasse (SGB XI) Bei zusätzlichem Pflegegrad kommen ergänzende Leistungen über die Pflegekasse hinzu — z.B. Pflegehilfsmittel oder Entlastungsbetrag. Wir beraten zur optimalen Kombination beider Leistungsbereiche.
Antrag & Bürokratie übernehmen wir Von der Auswahl der Pflegekräfte über die Kommunikation mit Ärzt:innen und Krankenkasse bis zur monatlichen Abrechnung — wir machen den Papierkram, Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche.
Wie es weitergeht

In 4 Schritten zu Ihrer Intensivpflege

Kein langer Antragsmarathon — wir koordinieren mit Klinik, Hausarzt und Krankenkasse, damit der Übergang nahtlos klappt.

1

Erstgespräch

Ein Anruf oder eine Formular-Anfrage genügt. Wir hören zu, fragen nach dem aktuellen Stand, klären erste Fragen.

2

Bedarfsanalyse vor Ort

Unsere Pflegedienstleitung kommt zu Ihnen oder in die Klinik. Wir prüfen Gegebenheiten, Pflegebedarf und Wohnsituation.

3

Genehmigung Krankenkasse

Wir koordinieren die Verordnung (Muster 12) mit Ärzt:innen und reichen alles bei der Krankenkasse ein. Dauer: meist 2–4 Wochen.

4

Pflegestart

Unser Team übernimmt – und Sie sind nicht allein. Engmaschige Begleitung in den ersten Wochen, jederzeit erreichbar.

Häufige Fragen

Was Angehörige uns am häufigsten fragen

Ist Außerklinische Intensivpflege wirklich zu Hause möglich – auch bei Dauerbeatmung?

Ja. Mit modernen Heimbeatmungsgeräten, fachgerechter Pflege durch examinierte Kräfte und einer guten Wohnsituation ist auch eine 24/7-Beatmung zu Hause sicher umsetzbar. Voraussetzung ist ein medizinisch stabiles Beatmungsregime und ausreichend Platz für die Geräte (Beatmung, Absauggerät, Notfallbeutel).

Wir prüfen vor Pflegestart die Wohnsituation und beraten zur Anpassung (z.B. Pflegebett, Hilfsmittel). Bei Bedarf empfehlen wir alternativ unsere Intensivpflege-Wohngemeinschaften.

Was kostet das? Müssen wir etwas selbst tragen?

In der Regel nichts. Die Krankenkasse übernimmt nach § 37c SGB V die vollen Kosten — bei medizinisch notwendiger Intensivpflege. Lediglich der allgemeine gesetzliche Zuzahlungsbeitrag von 10 € pro Tag (max. 28 Tage / Jahr) kann anfallen. Chronisch Kranke werden auf Antrag von dieser Zuzahlung befreit.

Sonderkosten (z.B. Hilfsmittel über das normale Maß hinaus) klären wir vorab transparent.

Wie schnell können Sie starten?

Das hängt von der Genehmigung der Krankenkasse ab. Im Schnitt dauert der Prozess 2–4 Wochen ab Antragseingang. In akuten Fällen (z.B. bei drohender Entlassung aus der Klinik) prüfen wir mit der Krankenkasse einen Übergangs-Sonderfall.

Tipp: Schreiben Sie uns so früh wie möglich an — idealerweise schon während des Klinikaufenthalts. Dann läuft die Genehmigung parallel.

Wer kommt zu uns nach Hause? Wechseln die Pflegekräfte oft?

Wir stellen ein festes Team für Ihre Versorgung zusammen — meist 4–6 examinierte Pflegekräfte mit Intensiv- und Beatmungserfahrung, die sich abwechseln (Tag-, Nacht-, Wochenenddienste). So lernen Sie alle kennen und müssen sich nicht ständig auf neue Personen einstellen.

Bei Krankheit oder Urlaub springen Kolleg:innen aus dem Team ein, die Sie schon kennen.

Können wir uns die Pflegekräfte aussuchen?

Vorstellungsgespräche und Probedienste sind absolut üblich und gewünscht. Chemie zählt, gerade bei so intensiver Pflege. Wenn jemand nicht passt, suchen wir Ersatz.

Was unterscheidet Sie von anderen Intensivpflegediensten?

Wir sind familiengeführt, regional in Heidenheim a. d. Brenz und Umgebung, und arbeiten ausdrücklich nicht im Massenbetrieb. Sie haben einen festen Ansprechpartner aus der Pflegedienstleitung, kurze Wege zu unserem Büro und ein Team, das sich Zeit nimmt.

Außerdem decken wir das gesamte Spektrum ab: Klassische Heim-Intensivpflege, Intensiv-WGs und ergänzende ambulante Leistungen (Grundpflege, Behandlungspflege) — alles aus einer Hand.

Intensivpflege – jetzt unverbindlich besprechen

Wir wissen: Diese Entscheidung ist groß, oft auch belastend. Lassen Sie uns am Telefon oder bei einem Hausbesuch klären, was möglich ist – kostenfrei und ohne Verpflichtung.